Großes beginnt im Kleinen

Ideen, den eigenen Alltag nachhaltiger zu machen, gibt es viele.
Aber wie wäre es mit mehr Nachhaltigkeit im ganzen Stadtteil?

Darauf zielt das Projekt „Großes beginnt im Kleinen – Ein faires Oldenburg für 17 Ziele“ ab. Mit diesem einjährigen Projekt wollen wir die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in die Stadtviertel Oldenburgs vorrangig zu den Menschen bringen, die bisher noch wenig konkrete Anknüpfungspunkte zu Nachhaltigkeit in ihrem Alltag hatten – und zwar über bereits existierende lokale Strukturen wie Vereine, Bürgertreffs, Runde Tische, Kirchengemeinden etc.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Doch was genau sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung?

Die sogenannten globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) der Agenda 2030 wurden von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet. Sie sollen bis zum Jahr 2030 in allen 193 Mitgliedsländern umgesetzt werden und somit die Weltgemeinschaft auf den Pfad einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Zukunft bringen.

© Engagement Global, www.17ziele.de

© Engagement Global, www.17ziele.de

Für eine erfolgreiche Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ist nicht nur das Engagement von Politik, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und Wissenschaft gefragt. Auch die Bürger:innen sind aufgefordert, zur Erreichung der Ziele beizutragen. Die 17 Ziele gelten universal für alle Länder weltweit in gleichem Maße – auch für Deutschland.

Ein faires Oldenburg für 17 Ziele

© J. Bädeker

© J. Bädeker

 

Doch der Nationale Aktionsplan in Deutschland kann nur umgesetzt werden, wenn unter anderem die Kommunen aktiv werden. Die Stadt Oldenburg ist im Jahr 2017 dem Club der Kommunen für nachhaltige Entwicklung beigetreten. Mit unserem Projekt wollen wir die Agenda 2030 in die Stadtviertel Oldenburgs bringen. Wir möchten dabei den Leitgedanken von Oldenburg handelt fair – Fairness – nutzen:

  • fair gegenüber den Menschen in Oldenburg
  • fair gegenüber den Menschen in der ganzen Welt – auch im Globalen Süden
  • fair gegenüber den Menschen, die morgen und übermorgen auf diesem Planeten leben wollen.

 

 

Welche Aktivitäten wird es geben?

Unter dem Motto „Aufsuchen statt Einladen“ wird es im Stadtgebiet Oldenburg dezentral und abseits der „typischen“ Veranstaltungsorte aktiv zugehen. Das Projekt „Großes beginnt im Kleinen – Ein faires Oldenburg für 17 Ziele“ zielt speziell auf die einzelnen Stadtteile Oldenburgs ab.

  • Stadtteilrallyes
    Es werden Smartphone-Rallyes entwickelt, deren Stationen lokale Orte einer global nachhaltigen Entwicklung vorstellen. Jede:r kann so spielerisch mit dem Thema in Berührung kommen, Zusammenhänge zum eigenen (Konsum)verhalten wahrnehmen und ganz konkrete Alternativen und Möglichkeiten des Engagements vor der eigenen Haustür kennenlernen.
  • SDG-Werkstätten
    In den Stadtteilen finden sogenannte SDG-Werkstätten statt, an denen einen Nachmittag lang ein Raum geschaffen wird, um Pläne für einen nachhaltigeren Alltag im Stadtteil zu schmieden, zu teilen und/oder weiterzuentwickeln. Mit dem Format wird den Beteiligten die Möglichkeit gegeben, zu dem Thema, das sie bewegt und ihnen sinnvoll vorkommt, aktiv zu werden und sich im eigenen Stadtteil zu vernetzen, um auch über die Werkstätte hinaus Nachhaltigkeit vor der Haustür zu gestalten.
  • Bürger:innenfest
    Im Herbst 2021 gibt es ein Bürger:innenfest, zu dem alle Gruppen und Akteur:innen, Vertreter:innen der Stadt und die Stadtbevölkerung eingeladen sind. Es gibt Mitmachangebote, die die Besucher:innen mit Tipps und Tricks für einen nachhaltigen Alltag (in ihrem Stadtteil) ausstatten. Hierfür sind auch weitere Gruppen der Nachhaltigkeitsszene in Oldenburg und umzu eingeladen.

Kontakt

Du hast Lust auf eine SDG-Werkstatt in Deinem Stadtteil?

Dir brennt ein Thema auf der Seele aber es fehlen noch Mitstreiter:innen?

Du bist einfach neugierig und möchtest herausfinden, was in Deinem Stadtteil geplant ist?

 

Dann melde Dich gern bei:

© J. Bädeker

© J. Bädeker

Franziska Beck | Ökumenisches Zentrum Oldenburg e.V. (ÖZO)
Mail: beck@oezo.de | Tel: 0151 2634 3669
Mo: 9 bis 13 Uhr | Di + Mi: 9 bis 18 Uhr
Kleine Kirchenstraße 12 | 26122 Oldenburg

Das Projekt ist finanziell gefördert von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung und der Stadt Oldenburg.